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Modellprojekt „Standortfindung für Windkraftanlagen im Naturpark Altmühltal" (Zonierungskonzept)

Angesichts der notwendigen Energiewende in Bayern, spricht sich der Naturpark Altmühltal e.V. grundsätzlich für die verstärkte Nutzung von regenerativen Energien im Naturpark Altmühltal aus. Der Naturpark Altmühltal e.V. sieht in der verstärkten Nutzung regenerativer Energien auch eine Chance neue Wertschöpfung im Naturparkgebiet zu generieren. Der Ausbau regenerativer Energien darf allerdings die anderen Ziele des Naturparks, insbesondere den Schutz von Natur- und Landschaft und den Tourismus, nicht gefährden. Deshalb muss ein Ausbau auf der Grundlage sorgfältiger Planungen erfolgen.

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Modellprojekt „Standortfindung für Windkraftanlagen im Naturpark Altmühltal – Zonierungskonzept"

1. Forschungsgegenstand/Zielsetzung

Mit den Vorgaben des Bayerischen Windenergieerlasses vom Dezember 2011 ist zur Förderung der Erneuerbaren Energien eine Windkraftnutzung nun grundsätzlich auch in Landschaftsschutzgebieten und damit auch in der Schutzzone des Naturparks möglich geworden. Dies bedeutet allerdings ausdrücklich nicht, dass die Landschaftsschutzgebiete im Naturpark nun generell für die Windkraftnutzung freigegeben sind.

Um die Windkraftnutzung im Naturpark Altmühltal naturverträglich steuern zu können, hat das Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit beim Institut für Landschaftsarchitektur der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf die Erstellung eines Zonierungskonzeptes als Modellprojekt in Auftrag gegeben. Im Modellprojekt „Standortfindung für Windkraftanlagen im Naturpark Altmühltal – Zonierungskonzept“ wird erstmalig erprobt, mit der Nutzung bestehender Daten und einer zeitlich engen Befristung belastbare Aussagen zu möglichen Standorten für Windkraftanlagen in einem Landschaftsschutzgebiet zu treffen.

2. Durchführung/Ergebnisse

Das Projekt wurde im Zeitraum von Mitte Juni bis Ende November 2012 durchgeführt. Bis zum Abschluss der inhaltlichen Arbeit (Anfang September 2012) wurden monatlich Sitzungen einer projektbegleitenden Steuerungsgruppe durchgeführt, die sich aus Vertretern der betroffenen Regierungen, der Landkreise und kreisfreien Städte sowie zusätzlicher Teilnehmer (u.a. Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, Landesamt für Umwelt) zusammensetzte.

3. Relevanz für Umwelt-, Naturschutz und Energiewende

Die Ergebnisse des Modellprojekts sind von besonderer Relevanz sowohl für den Umwelt- und Naturschutz als auch die Energiewende. Erstmalig besteht ein fachliches Konzept, in dem die mögliche Vereinbarkeit von Windkraftnutzung und Schutzzweck eines Naturparks überprüft und hinreichend genau für die Änderung der Naturparkverordnung (Ausweisung von Ausnahmezonen für Windkraftnutzung innerhalb der Schutzzone ohne Verlust des Schutzgebietsstatus) abgegrenzt wurde.


Änderung der Verordnung über den „Naturpark Altmühltal (Südliche Fankenalb)“

Im Laufe des Jahres 2013 haben die Landkreise und Bezirke (Verordnungsgeber des Naturparks Altmühltal) die Naturparkverordnung auf der Basis des vorliegenden Zonierungskonzeptes geändert und Bereiche ausgewiesen, in denen eine Windkraftnutzung künftig in der Schutzzone (Landschaftsschutzgebiet) nicht mehr generell ausgeschlossen ist. Diese Flächen können dann im weiteren Verfahren von den Gemeinden bzw. Regionalen Planungsverbänden im Rahmen der gemeindlichen Flächennutzungsplanung bzw. einer Änderung des Regionalplanes für die Windkraftnutzung aktiviert werden.


Zonierungskarte zur „Verordnung über den Naturpark Altmühltal (Südliche Frankenalb)" [1:100.000]


Detailansichten [1:25000]

Den Bericht der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, der die Basis für die Änderung der Naturparkverordnung bildet, bietet die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Eichstätt zum Herunterladen an.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um ein freiwilliges Angebot des Landkreises Eichstätt handelt und dass dieser Bericht, insbesondere die Karten in der Anlage keine Rechtsverbindlichkeit haben!

Hier geht es zu den Unterlagen (Internetseite Landkreis Eichstätt)

Ihre Ansprechpartner in den einzelnen Landkreisen

Landratsamt Eichstätt - Untere Naturschutzbehörde
Residenzplatz 2
85072 Eichstätt
Tel.: 08421/70-348
Fax: 08421/70-222
Landratsamt Donau-Ries
Untere Naturschutzbehörde
Pflegstraße 2
86609 Donauwörth
Tel.: 0906/74-0
Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen - Untere Naturschutzbehörde
Platz der deutschen Einheit 1
86633 Neuburg a.d.Donau
Tel.: 08431/57304
Fax: 08431/57294
Landratsamt Neumarkt i.d. Opf. - Untere Naturschutzbehörde
Nürnberger Str. 1
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Tel.: 09181/470-209
Landratsamt Roth - Untere Naturschutzbehörde
Weinbergweg 1
91154 Roth
Tel.: 09171/81-0
Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen - Untere Naturschutzbehörde
Bahnhofstraße 2
91781 Weißenburg i. Bay.
Tel.: 09141/902-319
Landratsamt Regensburg - Untere Naturschutzbehörde
Altmühlstraße 3
93047 Regensburg
Tel.: 0941/4009-0

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